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Therapieschuhe (Interimsschuhe)

Die individuell angepassten Therapieschuhe werden nur so lange getragen, bis die Fehlstellung korrigiert oder der Heilungsprozess, z. B. nach einer Fußverletzung oder Fußoperation, abgeschlossen ist.
 
Der Antivarusschuh richtet den Vorfuß bei Kindern nach außen und somit wieder in seine Normalstellung. Er wird sowohl in der Sichelfußtherapie und postoperativen Versorgung von Klumpfüßen eingesetzt als auch bei Kleinkindern mit spastischer Lähmung. Er bietet eine sanfte Gegenkorrektur, die ein normales Abrollverhalten erlaubt.
 

Orthesenschuhe sind für lose Einlagen und Orthesen (Stützapparat, der außen am Körper getragen wird) konzipiert. Sie bieten genügend Platz im Vorfußbereich, ausreichende Fersenhöhe des Schaftes und ausgezeichnete Fersenführung durch eine verlängerte Hinterkappe.


ICP Therapieschuhe (siehe Abb. unten)
Unter infantiler Cerebralparese (frühkindlicher Hirnlähmung) versteht man Bewegungsstörungen, deren Ursache in einer funktionellen Störung einiger Hirnzellen liegen.

Am häufigsten sind spastische Mischformen und Erhöhung der Muskelspannung (Muskelhypertonie), die zu Fehlstellungen von Gliedmaßen führen.
Speziell entwickelte ICP Therapieschuhe dienen zur Stabilisierung und Unterstützung von Muskeln und Bändern und sind so gefertigt, dass individuell angefertigte Einlagen bzw. orthopädische Schuhzurichtungen problemlos möglich sind.

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